Bettina Bock
11. January 2026
FA Galinski installierte im Mai 2024 für rund fünfzigtausend Euro eine Buderus-Hybrid-Heizungsanlage in meinem EFH mit Fußbodenheizung. Mit der Beratung, Ausführung und Einweisung bin ich ganz und gar nicht zufrieden. Beim Einbau schnitten sie die Kabel der Blitzschutzanlage durch, versäumten es, die neue Heizungsanlage mit dem Gebäudepotentialausgleich zu verbinden und die Stellen zwischen Kunststoffrohr und verzinkter Leitung leitfähig zu überbrücken. (Mängelanzeige der Firma Georgi) "Technologisch wurden in den letzten Jahren große Fortschritte bei Wärmepumpen gemacht, jetzt sind nur noch minimale Verbesserungen möglich. Die Preise werden aber weiter steigen. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt und auch die Förderung ist jetzt noch sicher." So hatte mich Herr H.-J. Galinski von seinem Angebot zu überzeugen gewusst. Meine Wärmepumpe (WP) erreicht jedoch statt der versprochenen drei- bis vierfachen Effizienz nur das 2,0 bis 2,2fache der eingesetzten Stromleistung im Winter, das 2,6 fache im Sommer (laut Wartungsprotokoll der Firma Galinski). > Bis zu einer Außentemperatur (AT) von Null Grad würde die WP allein genug Wärme erzeugen, war mir von Herrn H.-J. Galinski versichert worden. Erst bei AT unter Null Grad müsse die Gastherme „helfen“. - Fakt ist, dass die Gastherme bereits bei einer AT von plus 7 Grad voll arbeiten muss, weil die schwache und ungünstig platzierte WP allein dann nur 15 bis 16 Grad im Wohnbereich erzielt. Firma Galinski kombinierte nämlich entgegen ihrer Ankündigung eine Wärmepumpe von nur 8 kW mit einer überdimensionierten Gastherme von 23 kW. Besser für Umwelt und Geldbeutel wäre eine starke WP von ca 12 bis 14 kWh mit einer kleinen Gastherme gewesen. - (Aus dem Angebot war für mich nicht zu entnehmen, dass die Gastherme stärker als die Wärmepumpe ist.) Firma Galinski installierte die Wärmepumpe an einem ungeeigneten Standort. In der schattigen, kalten Nische zwischen hohen Mauern muss die WP die von ihr ausgestoßene kalte Zirkulationsluft erneut ansaugen. Frei zirkulierender Luft an einem möglichst warmen Platz können dagegen größere Wärmegrade entzogen werden. Auf meine Bitte um Einweisung in die Bedienfunktionen des Displays hieß es, die Anlage arbeite vollautomatisch und werde von den Monteuren exakt eingestellt. Ich solle bitte nichts verstellen! Leider wurde beispielsweise für die Warmwasserbereitung kein sinnvoller, auf mein Nutzungsverhalten abgestimmter Zeitplan konfiguriert. Dadurch wurden von 7 bis 23 Uhr d.h. 16 Stunden lang 196 Liter heißes Wasser nutzlos vorgehalten, was enorme Energiemengen verschlingt. Als im Mai 2025 das rote Alarmlicht zu blinken begann: 'Benachrichtigen Sie den Monteur!', brauchten die Monteure volle sechs Wochen, um die Ursache herauszufinden. Die Rechnungen der Firma sind überhöht z.B. Austausch des Wassers der Fußbodenheizung, etwa 1 Zeitstunde : ca 540 Euro. Wartung über 400€ . So liebenswürdig und zuvorkommend die Herren Galinski anfangs klingen, so barsch und frech wird der Umgangston, wenn es nicht so läuft, wie sie wollen.