Max Mustermensch
19. November 2025
Betrug von vorn bis hinten? . Mir wurden viel zu große Schuhe mit einer extremen Verspätung geliefert und nach der Reklamation ohne Rückzahlung vermutlich einfach einbehalten. Zunächst hielt ich es nur für extrem schlechten Service: In meiner elektronischen Bestellung über die Homepage des Unternehmens wurden mir 2 Wochen Lieferfrist garantiert und waren laut Rechnung Vertragsbestandteil – geliefert wurde in 2 Monaten. Als ich mich deswegen beschwerte maulten sie mich an, statt sich zu entschuldigen. Die Schuhe waren viel zu groß und als ich reklamierte, wurde von mir eine Rechtfertigung erwartet, warum ich mich erst jetzt melde, statt sich für diese Fehler zu entschuldigen. Als TÜV-zertifizierter Qualitätsmanager und bin ich entsetzt. Statt sich für ihre Fehler zu entschuldigen maulen sie mich an. Sie senden ein Paket in der vierfachen vertraglichen Lieferdauer und meckern, dass ich mich hätte vorher melden müssen. Kindergartenmentalität statt kritischem Fehlerbewusstsein. Eigentlich haftet für Fehler der Verursachende, aber die Firma erwartete bei der Rücksendung von mir die Übernahme der Transportkosten. So ging es dann auch weiter. Nach der Rücksendung behauptete das unternehmen einfach, mein Päckchen wäre nicht angekommen. Dieses Rechtsverständnis erinnert mich an D. Trump. Ist hier dreister Betrug das Geschäftsprinzip? Das Verhalten hat eine menschenverachtende Komponente. Ich bin autistisch und Autismus gilt als eine Form einer Behinderung. Vermutlich müssen die das irgendwie gemerkt haben, den anders kann ich mir dieses dreiste Verhalten nicht erklären. Ich erlebe nicht zum ersten Mal, das Mitmenschen denken, sie können meinen Autismus ausnutzen, um mich zu betrügen. Bei einem als „normal“ empfundenen Menschen würden sie z.B. dafür entschuldigen, dass sie ihr Produkt mit einer drastischen Verspätung auslieferten – weil sie mich als „geistig behindert“ wahrnehmen, maulten sie mich wegen meiner sachlichen Beschwerde auch noch aggressiv an. Weil ich autistisch bin und Autismus als geistige Behinderung gilt, behaupten sie einfach, sie hätte mein reklamiertes Paket nie erhalten. Aufgrund des vorangegangenen diskriminierenden Verhaltens gehe ich von einem Betrug aus. Scheinbar betrachten die Mitarbeitenden dieses Unternehmens einen autistischen Menschen als so „geistig behindert“, dass sie mich für eine Art niedere Lebensform halten, die schamlos übers Ohr gehauen werden darf.